Werbung nervt. Egal, ob ich fernsehe, Zeitung lesen oder surfe: Überall blinkt und rotiert etwas, strahlen mich gut aussehende Menschen an und wird mir suggeriert, dass ich Produkt XY ganz dringend kaufen müsse.
Das muss ich aber nicht! Denn zum Glück ich bin total immun gegen Werbung.
Deshalb gucke ich jetzt auch nicht gebannt auf den Fernseher oder klicke bunte Banner im Internet an, sondern genieße den lauen Sommerabend mit meinem Notebook auf dem Balkon. An mir verdienen die Marketing-Fuzzies keinen Cent!
Gerade habe ich mir ein schönes kühles Jever aufgemacht. Einfach klasse, wie friesisch herb das an meinem Gaumen perlt.
Da ist auch der Ärger von vorhin leicht vergessen, als ich mich mit Frucht-Alarm abplagen musste, weil das pürierte Obst unbedingt auf meine Levis und nicht in den Mund wollte. Aber mit einem Wisch war dann alles ganz schnell wieder weg. Mir machen Fleckenzwerge nicht das Geringste aus, denn mein Ariel wäscht nicht nur porentief, sondern auch rein.
Und weil mich das Bier jetzt hungrig macht, setze ich mich gleich in mein Auto und fahre zu McDoof, denn ich liebe es. Und völlig egal, was Benzin auch kostet: Mit V-Power spüre ich meinen Vorsprung durch Technik gleich doppelt so stark.
Hilfe: Ein Blick auf meine Rolex zeigt: Ich habe nur noch eine halbe Stunde Zeit, bis ich mich zum Public Viewing fertig machen muss. Wird das eigentlich auf dem ersten oder zweiten übertragen? Das ist wichtig, denn mit dem zweiten sieht man ja bekanntlich besser.
Und weniger Werbung als bei den Privaten gibt’s da zum Glück auch.
Juni 30, 2008 um 4:28 |
Bloggen hat schon was feines, nur wegen dem Tag“jever“ tauchst du bei mir im Tag-Surfer auf.
Netter Bericht ich liebe auch die nervige werbung.
Juni 30, 2008 um 5:37 |
Dann schmeckt Jever ja nicht nur gut, sondern ist auch nützlich – und ganz ehrlich: sie bezahlen mich nicht
Juli 1, 2008 um 7:20 |
Tja, Werbung – ich mag sie auch nicht.. dafür aber Männer, die Rolex tragen und offen zugeben, dass sie McDoof lieben
Gut geschriebener Artikel !