Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber so langsam geht mir das ewige Schnee-Einerlei auf den Keks. Und während ich völlig nichtdenkend auf der 17 (?) war, fielen mir folgende Verse ein, auf die Goethe (im Alter von 3 Jahren) sicher stolz gewesen wäre:
Seit Monaten liegt jetzt schon Schnee
Ich will nur eines sagen: Geh!
Geh fort! Geh weg! Und komm nicht wieder
Statt Schnee schein Sonne auf mich nieder!
Ich will des Frühlings sanfte Brisen
Will Gänseblümchen auf den Wiesen
Muss ich den Schnee noch länger seh’n
Ist’s bald um den Verstand gescheh’n
Drum Frühling mach Dich endlich breit
Lass enden Schnee und Winterzeit!
Da sach ich jetzt mal nix zu
Immerhin reimt es sich
Jupp…immerhin [img]http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/frech/f010.gif[/img]
Schade…dachte das mit dem Bildeinfügen geht
Hätte ich auch gedacht…Muss ich mal recherchieren
Ach Herr Jantar Ihre Klage
über’s Wetter dieser Tage,
ist gewiß recht ungerecht,
denn bedenkt, es wäre schlecht,
wär das Wetter wie es soll
naß und matschig, regenvoll,
griesig grau, kurz richtig Mist
wie doch sonst der Februar ist.
Ach Herr Jantar habt Geduld
und erweist Petrus die Huld
jungen Sonnenschein im Garten
erst im Märze zu erwarten.
Kaum hatt ich das da geschrieben
Ist der Schnee schon weggeblieben
Weggetaut ist Eis und Schnee
Grünes Gras ich wieder seh
War mich vorhier nie so klar
das ich zaubern kann sogar
Dass ich Kraft meiner Gedanken
weise Wetter in die Schranken
Ja ich zieh vor mir den Hut,
Jantar, das war richtig gut!
Das Ihr hinterm Frühling steckt
verlangt nun in der Tat Respekt.
Und das dank Eurer tollen Reime
nunmehr Gras und Blume keime,
läßt vor Staunen schaudern mich.
Freilich ist’s auch wunderlich,
daß es schmilzt,statt Sonnenenergie,
durch die Kraft der Wetterpoesie.
Lieber Roland, ich geb’ auf
nehme Reimschlappe in Kauf
Lieber Jantar, mit Verlaub,
ich verneig vor Dir mein Haupt.
Dichterfürst will ich Dich heißen
Tut doch dank Dir die Sonne gleißen.
Lobesworte hör ich gern
Denn die meisten, die beschwer’n
Lieber sich als Lob zu spenden
Drum möchte ich dir hiermit senden
Lieben Dank und sei Dir klar
Du reimst auch ganz wunderbar
Der Schiller und der Goethe sollen,
das wurd mir kürzlich zugetragen,
bei diesen Zeilen furchtbar klagen,
und wild in Ihren Gräbern rollen.
Doch nach so vielen, vielen Jahren
Da gibt’s für sie jetzt kein zurück
Denn wenn sie auch die größten waren
Ich lebe noch… – hab ich ein Glück!
Doch sollten sie einst auferstehn
Dann geb ich Fersengeld, bin weg
Von mir, da werden sie nichts sehn
was bleibt ist nur Poetendreck…
[...] Zum Duell [...]
Das soll mir nicht imponieren
wenn jene zwei im Grab rotieren.
Mag sein sie waren mal die hellsten Lichter
im Volk der Denker und der Dichter.
Doch sind es heute, völlig klar,
der Schwarzer und der Herr Jantar.
(Wenn es eine Hölle für Verseschmiede gibt, werde Ich vermutlich darin landen.
)
[...] im Jantarblog By rolandschwarzer In aller Bescheidenheit möchte ich nur ganz kurz auf den Sängerkrieg im Jantarblog hinweisen, in dessen Rahmen der Herr Jantar und meine Wenigkeit poetische Meisterwerke von so [...]
Respekt, bei mir mutieren Reime zu reimlosen Ungereimtheiten…
Lieber Roland, du hast Recht
wir sind wahrlich nicht so schlecht
Das Tote flugs lebendig werden
Und wieder wandeln auf der Erden
Doch metrisch bin ich gar nicht gut
Kann dichten, dass es reimen tut
Doch sind’s nur Jamben, die da sprießen
Gar lustig aus der Feder(?) fließen
Vielleicht hat Simon leider Recht
Das was ich schreib ist furchtbar schlecht
Und Goethe kommt und wird mich holen
Um mir den Popo zu versohlen…
Ojemine, was seh ich hier
hier reimen zwei doch ziemlich wirr…
Großartige Kunst kann man hier lesen,
da ist’s mit dem Winter ruckzuck vorbei gewesen!
Es gibt dafür tatsächlich einen Namen: Poetry Slam
Hier gibt’s Infos: http://www.planetslam.de/munichslam.php
Ist dann wie “8 Mile”, nur ohne Gangstarapper, aber dafür mit Hirn, oder auch nicht