Meran, Part 1 oder: Chaos total

Am letzten Wochenende musste ich wieder einmal feststellen, dass die beste Planung nicht aureicht, um das totale Chaos zu bändigen. Und so freue ich mich heute schon unendlich auf das nächste Wochenende, für das ich mir möglichst wenig vorgenommen habe. Aber beginnen wir mal mit dem letzten Donnerstag:

Mit gut 1,5 Stunden Verspätung geht es um 9.30h endlich mit dem Auto los in Richtung Süden, Ziel: Meran, Südtirol. Es erweist sich übrigens als pratisch, wenn man zur Auobahn nur 2 Minuten braucht und Nachbarn morgens erzählen, dass auf der Salzburger Autobahn alles steht: So ersparen wir uns den ersten Stau.

Die Fahrt verläuft dann auch ganz gut bis zum Jaufenpass (Pass, der zwischen Sterzing und St. Leonhard verläuft, nur wenige Kilometer hinter dem Brenner). Hier gibt es den ersten Stau. Nach dem Jaufenpass, nur noch wenige Kilometer von Meran entfernt, heißt es erneut: Rien ne va plus. Da wir einen Rettungshubschrauber fliegen sehen, scheint der Unfall doch etwas heftiger gewesen zu sein. Als es endlich weitergeht, sehen BMW-Cabrio mit zerstörter Fahrerseite und Frontscheibe, ein Motorrad, das auch schon besser ausgesehen haben muss und einen Baum, dessen Rinde zeimlich kaputt ist. Anscheinend hat das Motorrad beim Überholen das Cabrio gerammt – nur der Baum passt nicht so ganz zu diesem Bild, denn weder das Cabrio noch das Motorrad sehen so aus, als wenn sie den Baum getroffen hätten…

Der Rest des Tages wird dann noch sehr schön, über den Sissi-Weg geht es zu den Botanischen Gärten von Schloss Trautmannsdorff (Tipp: ab 18h hingehen, da kostet der Eintrit nur 5 Euro und man ist fast alleine dort. Mit Presseausweis kommt man übrigens umsonst herein). Der Sissi-Weg heißt übrigens so, weil Kaiserin Sissi angeblich gerne diesen Weg genommen hat, um von Meran zum Schloss Trautmannsdorff zu kommen.

Das Wetter ist zwar etwas schwül, aber trotzdem perfekt. Beim Pizzaessen in der Laubengasse und einem kühlen Weißbier (Bier ist in Südtirol preislich fast schon Luxus!) sind die Strapazen von der Hinfahrt fast vergessen. Bis wir am nächsten Morgen im Auto sitzen und ich beim rückwärts fahren plötzlich aus den Augenwinkeln verdrehte Füße sehe… (Part II will follow soon…)

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