Korinthenkackerei oder „Ein Wunder! ein Wunder!“

Manchmal muss ich beim Surfen im Internet lachen, obwohl dies bestimmt nicht in der Intention des Schreibers lag. Jüngstes Beispiel ist eine Überschrift auf bunte.de die da heißt:  Sie spricht erstmals nach der Geburt!

Mit „Sie“ ist übrigens Sandy Meyer-Wölden gemeint, die bisher primär dadurch auffiel, dass sie die Ex von jemandem ist. Im Moment noch im Prä-Ex-Stadium mit Pocher verbandelt, sind die beiden ja seit letzter Woche glückliche Eltern. da diese News auf so vielen Internet-Seiten stand, gehe ich davon aus, dass diese Info wichtig sein muss.

Aber dass Sandy Meyer-Wölder aber eine Woche braucht, um wieder einen Ton von sich zu geben, ist schon erstaunlich (wenn auch begrüßenswert). Also entweder hat es sich um eine echt schwere Geburt gehandelt oder der Redakteur hatte Mühe, eine interessante Überschrift zu finden. Stimmt schon: „Sie spricht erstmals nach der Geburt! – Mit bunte.de.“ klingt nicht so spannend…Leider wird dann die lustige Überschrift direkt im Vorspann wieder relativiert mit den Worten: „Sandy Meyer-Wölden hat zum ersten Mal seit Geburt von Töchterchen Nayla ein Interview gegeben.“

Auf jeden Fall kann ich diese Überschrift nicht lesen, ohne an den Film „Life of Brian“ zu denken. Wer jetzt nicht weiß, welche Stelle ich meine: Unbedingt angucken!

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6 Responses to Korinthenkackerei oder „Ein Wunder! ein Wunder!“

  1. Suse sagt:

    Erstaunlich, wie viele B- und C-Promis Deutschland hat und dass es immer noch Magazine/Online-Seiten gibt, die über die schreiben.

  2. wortfetzen sagt:

    Ich bin entsetzt: Damit hast Du ja ganz offen zugegeben, dass Du bunte.de ansurfst…und auf bild.de bist Du dann bestimmt auch 😉

  3. jantarblog sagt:

    Ne, bild.de kann ich mir einfach nicht antun – aber bunte.de finde ich immer so schön trashig… 😉

  4. parkverbot sagt:

    Ich glaube, ich welche Szene aus Life of Brian meinst 🙂

    15. Szene: Die Menge holt Brian ein.

    Brian kommt zu einem Erdloch, in dem ein Einsiedler sitzt.

    Brian: Hey. Gibt es noch einen anderen Weg nach unten? Gibt es einen anderen Pfad hinunter zum Fluß?
    Einsiedler: Mmm! Mmm!
    Brian: Bitte bitte hilf mir, ich muß unbedingt…
    Folger: Meister! Meister!

    Er sieht, daß alle ihm folgen, so springt er in das Loch, um sich zu verstecken. Brian landet auf dem Fuß des Einsiedlers.

    Einsiedler: Au! Mein Fuß! Au!
    Brian: Schsch!
    Einsiedler: Mmmm! Verdammt, verdammt, verdammt!
    Brian: Es tut mir leid. Scht!
    Pscht!!! Einsiedler: Verdammt verdammt verdammt!
    Brian: Es tut mir leid. Pscht.
    Einsiedler: Wirst du wohl mit dem Pscht aufhören! 18 Jahre völligen Schweigens und du pschst mich an.
    Brian: Was?
    Einsiedler: Ich habe mein Gelübde 18 Jahre lang gehalten und nicht ein einziger erkennbarer artikulierter Laut ist über meine Lippen gekommen. Hhhh.
    Brian: Dann schaffst du es vielleicht nochmal für fünf Minuten…
    Einsiedler: Jetzt ist sowieso alles egal. Jetzt kann ich mich ruhig ins Vergnügen stürzen. Manchmal in dieses letzten 18 Jahren habe ich mir gewünscht zu rufen und zu singen und meinen Namen laut hinauszuschreien. Oh, ich lebe!
    Brian: Pscht!

  5. Simon sagt:

    Ein Wunder, ein Wunder. 🙂

  6. jantarblog sagt:

    @parkverbot: Respekt – für die Stelle musste ich mit Google schon eine Zeit suchen…Oder kennst Du die auswendig? 😉

    @Simon: Sag ich doch… 🙂

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