Schreibendes Nichtschreiben

April 29, 2010

Vielleicht sollte ich doch mal mit dem Twittern anfangen.  Da kann man dann einfach schreiben „I’m still alive“ und muss nicht so ein großes, weißes Feld voll mit Text füllen…

Obwohl:  Ich kann ja auch das Feld hier mit den letzten Highlights aus meinem Leben füllen:

– Habe durch intensive Beobachtung herausgefunden, dass mein Chef seine Glatze poliert (dem Geruch nach zu urteilen muss das irgendeine Möbeltinktur sein)

– Bin im April fast 50 Kilometer gejoggt, ohne dabei ein Gramm abzunehmen

– Habe lange an der Frage herumgerätselt, ob Haribo eventuell etwas damit zu tun haben könnte, dass man trotz intensivem Sport-Training nicht abnimmt…

– War am letzten Sonntag zum Grillen eingeladen und habe mir das Grillen durch eine 40-Kilometer-Radtour echt verdient (okay, den Rückweg haben wir natürlich  per S-Bahn gemacht)

– Bin am Sonntag davor auch ca. 40 Kilometer Rad gefahren, davon allerdings eine gute Stunde bei Hagel und strömendem Regen (fies: zwei der Mitfahrer haben auf dem Rückweg schlauerweise die S-Bahn genommen und sind trocken geblieben, der Rest hatte dann teilweise mit eine Körpertemperatur von 35,2 Grad zu kämpfen…)

– Habe mit Freude dabei zugesehen, wie Lyon aus der Champions League fliegt..

– Habe endlich meine Schreibtisch-Ablagen aufgeräumt

– Habe eine – finde ich jedenfalls – gute Idee für einen Roman

So – und jetzt geht es bei fast schon sommerlichen Wetter ab in ein Straßencafé 🙂


Urlaubsplagen

April 14, 2010

Manche Dinge sind schwer zu verstehen. Für mich. Etwa die Tatsache, dass ich nach der täglich Zeitungs-Online-Lektüre immer das Gefühl habe, dass die Deutschen ähnlich verschuldet wie die Griechen sind und es nur eine Frage der Zeit ist, bis Peter Zwegat so ziemlich jeden deutschen Haushalt beraten muss.

Wenn man dagegen versucht, ein paar Tage Urlaub in Südtirol zu buchen, kann das wirklich zu einem echt anstrengenden Erlebnis werden. Beispielsweise dann, wenn die Pension, den man schon oft besucht hat, E-Mails gar nicht bis eher kryptisch beantwortet.

Weshalb ich dann irgendwann beschlossen habe, dass es mit Sicherheit kundenorientiertere Pensionen als den Steinegger gibt. Und wirklich: Nach zwei Tagen und diversen Telefonaten mit südtiroler Pensionen/Hotels habe ich dann endlich eine – hoffentlich – gute Alternative gefunden.

Trotzdem erstaunlich, dass im April fast alle Zimmer in der gegen Eppan/Bozen für den September bereits ausgebucht sind.

Und warum jammern eigentlich (fast) alle Menschen immer über Ihr Einkommen oder Geld, wenn dann trotzdem jeder ständig im Urlaub ist? Für nächste Jahr weiß ich aber Bescheid: Da buche ich die Zimmer dann einfach schon ein gutes Jahr im Voraus 🙂