Maibock und nervende Kinder

Damit Ihr nicht denkt, ich wäre so faul, wie es den Anschein hat, hier das Versprechen, dass es mit meinen schreiberischen Aktivitäten auf Jantarblog bald wieder besser wird.

Aber momentan bin ich gefangen zwischen fiesem Bürokratismus und dem Versuch, eine Buchidee in Zeichen umzusetzen. Und das klappt sogar besser als gedacht. Wenn ich etwas weiter fortgeschritten bin, bin, werde ich hier 1-2 Probekapitel veröffentlichen.

Aber bis dahin bleibt mir nur über das zu schreiben, was mir so tagtäglich passiert und das ist mitunter erschreckend banal. Aber nichtsdestotrotz auch erschreckend nervig. Gestern hatte ich beispielsweise einen geschäftlichen Mittagstermin, der sich ganz furchtbar in die Länge zog, nämlich von 12.30h bis 16.00h. Okay, vielleicht war es nicht meine beste Idee, das Augustiner-Brauhaus in München als Treffpunkt vorzuschlagen. Aber Besuch von auswärts steht nun einmal auf typisch bayerischen Touri-Kram und da ich privat eigentlich nie dahin gehe, fühle ich mich dann auch immer ein wenig wie im Urlaub. Das Augustiner sollte sich auf jeden Fall eher als schlechte Idee erweisen, denn mein Besuch bestellte gleich zum Einstieg ein Maibock. Ich kam mir dann mit meiner Apfelschorle fast ein bisschen Weichei-mäßig vor. Nach weiteren zwei Maibock wurde dann die Kommunikation etwas anstrengend – für mich.

Irgendwie schaffte ich es dann, meinen Termin an der S-Bahn Richtung Hauptbahnhof abzusetzen. Ob er den richtigen Zug nach Stuttgart gefunden hat, habe ich allerdings noch nicht herausfinden können.

Auf der S-Bahn-Rückfahrt durfte ich dann noch live ein bockiges Kind erleben. Mal ehrlich, wenn ca. 5-jährige Kinder Worte wie „Ich bin sooo traurig“ oder „Ich bin soooo sauer auf dich“ in den Mund nehmen, haben sie entweder zu viel Super-Nanny geguckt oder sind auf dem besten Weg in Richtugn Psychotherapie.

Erstaunlich, dass die Eltern zu dem Geplärre nie was sagen. Denn warum muss ich ertragen, dass Eltern unfähig sind, ihre Sprösslinge zu erziehen?! So schwer ist es nicht, kleinen Menschen zu sagen, was erlaubt ist und was nicht. Und wenn das verbal nicht funktioniert, finde ich einen Klaps auf den Allerwertesten auch eine ganz gut Lösung. Aber anscheinend ist das heute ganz normal, dass Kinder nerven und Eltern das lustig/normal finden…

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2 Responses to Maibock und nervende Kinder

  1. Suse sagt:

    Ich hatte neulich einen Geschäftstermin, bei dem die Besucher schon leicht betrunken ankamen. Das waren Russen (kein Scherz!), die das erste Mal in ihrem Leben in Deutschland waren und quasi die ganze Nacht durchgemacht hatten. Echt ein Super-Termin…

  2. wortfetzen sagt:

    Deshalb fahre ich immer mit iPod in den Öffis 😉

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