Stand-Up-Gedicht

März 25, 2011

Liebes Tagebuch,

irgendwie hätte ich nicht gedacht, dass die viele Arbeit mich mal am Schreiben hindern würde. Aber ich muss jetzt immer so viel Text absondern, dass mein Hirn buchstäblich leer gesaugt ist. Meine Texte müssen nämlich immer ziemlich positiv sein, denn wenn ich die Wahrheit über die Software, die mir so tagtäglich über den Weg läuft, schreiben würde, würde ich sicher ordentlich Dresche bekommen. Aber manche Software ist auch wirklich gut. Die installiere ich dann auf meinem Rechner und wundere mich, dass dieser immer langsamer wird…

Aber wenn ich mal erwachsen bin, möchte ich auf jeden Fall ein glücklicher, nichtstuender Arbeitsloser werden – oder so was ähnliches…Vielleicht werde ich auch einfach Chef. Da muss man nix tun und darf allen sagen, dass sie doof sind.

Aber das darf ich ja auch. Weiss ja schließlich keiner, wer ich bin 😉

Und weil ich gerade eine kleine Denkpause brauche, versuche ich mich mal an einem kleinen Stand-Up-Gedicht:

Das Jantar schwänzt die Arbeit –  gerade

kratzt sich hingebungsvoll die Wade

Und denkt, nicht-denkend vor sich hin

Wie schön, dass ich bin, wie ich bin

Denn wäre ich nicht ich geworden

Würd ich heut vielleicht Menschen morden

Oder würd iTunes innig lieben

Wie schön, dass ich verschont geblieben

So bleib ich lieber, was ich war:

Das misantroph- und philanthropische Jantar

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Schnee? – Ne!

Februar 18, 2010

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber so langsam geht mir das ewige Schnee-Einerlei auf den Keks. Und während ich völlig nichtdenkend auf der 17 (?) war, fielen mir folgende Verse ein, auf die Goethe (im Alter von 3 Jahren) sicher stolz gewesen wäre:

Seit Monaten liegt jetzt schon Schnee

Ich will nur eines sagen: Geh!

Geh fort! Geh weg! Und komm nicht wieder

Statt Schnee schein Sonne auf mich nieder!

Ich will des Frühlings sanfte Brisen

Will Gänseblümchen auf den Wiesen

Muss ich den Schnee noch länger seh’n

Ist’s bald um den Verstand gescheh’n

Drum Frühling mach Dich endlich breit

Lass enden Schnee und Winterzeit!


Der Grinch

Februar 16, 2010

Normalerweise ist der Grinch grün. Und behaart. Und mag kein Weihnachten. Manchmal lebt der Grinch aber auch unmittelbar unter uns. Und das nicht nur zu Weihnachten. Der Grinch ist oft männlich, etwas über mittelalt und bisher von der Midlife-Crisis verschont geblieben, da er vergessen hat, eine Jugend zu haben.

Der Grinch von heute kämpft mit den noch spärlich verbliebenen Haaren und findet alle anderen erst einmal doof. Sich selbst hält der Grinch für den intellektuellsten Menschen der Welt. Und für individuell.

Wenn zum Beispiel im Sommer alle Menschen gut gelaunt bei Sonne im Biergarten sitzen, pflegt der Grinch seine individuelle schlechte Laune. Der Grinch glaubt, dass man ihn für sein Anderssein gern haben muss. Denn er verstellt sich nicht. Er ist wie er ist. Und das ist schlecht gelaunt.

Der Grinch wundert sich, dass er schon seit 500 Äonen von Jahren Single ist. Dabei sehnt er sich nach nichts mehr, als einen weiblichen Grinch zu finden, mit dem er seine Hobbys teilen kann. Denn schließlich kann man zu zweit viel besser schlechtgelaunt sein als alleine. Das ist das Leben des Grinch.

Und wenn er nicht gestorben ist, dann meckert er noch heute.


Neue Kurzgeschichte: Herr P., die Dritte

Oktober 30, 2009

Nachdem ich den 2-Tages-Workshop irgendwie überstanden habe und mich heute und am Montag mit zwei Tagen Urlaub selbst belohne ;-), wird es Zeit, die versprochene dritte Geschichte von Herrn P. online zu stellen.

Herr P. hat es ja nicht leicht: Egal, was er anstellt, am Ende gibt es nur eine Konstante in seinem Leben und die heißt: Tod. Doch vielleicht schafft er es ja wenigstens in seinen Träumen, dem ewig gleichen Schicksal zu entgehen. Wer mehr lesen will, klickt hier.


Wetter sucks!

Oktober 14, 2009

Beim Versuch etwa hochgradig Produktives für die Arbeit zu tun, ist mir gerade Folgendes eingefallen:

Liebes Wetter ist dir klar,

Dass das Wetter dieses Jahr

Mehr als nur bescheiden war?

Im April war’s viel zu heiß

Ich im Ausland – was für’n Sch…

Im August gab’s keine Sonne

Nur ’ne volle Regentonne

Letzte Woche durft’ ich schwitzen

Und im heißen Büro sitzen

Diese Woche kommt der Schnee

Ohren tun vor Kälte weh!

Klima warm-up scheint passè


Herr P., die Zweite

Februar 12, 2009

Vielleicht bin ich ja nicht der einzige Mensch, der ungern  Arbeiten verrichtet, von denen man wenig später schon nichts mehr merkt und die sich außerdem auch ständig wiederholen. Zum Beispiel: Abwaschen, Putzen etc.

Herrn P., der Held der Kurzgeschichten die Ihr nur auf Jantarblog lesen könnt, geht es auf jeden Fall genauso. Deshalb hat er eine geniale Idee, wie er sich dagegen zur Wehr setzen kann. Und wie nicht anders bei Herrn P. zu erwarten, wird er auch diese Idee nicht überleben. Aber lest selbst…


Herr P.

Februar 3, 2009

Ab heute gibt es eine neue Seite auf diesem Blog, nämlich eine Seite für Herrn P.

Herr P. ist eine Sammlung von Kurzgeschichten (na gut, bisher ist es erst eine), deren geistiger Urheber Jantarblog ist. Die Hauptfigur Herr P. ist ein unangenehmer Zeitgenosse, dessen hervorstechende Eigenschaften alle negativer Natur sind. Dazu passieren ihm immer Dinge, die anderen eben nicht passieren. Aber egal, was auch geschieht: Dass Herr P. das Ende einer Geschichte überleben wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Aber lest selbst…