Ganzkörperschmerz

März 26, 2009

Manchmal sollte man auf seine innere Stimme hören. Die da sagt: „Morgen ist auch noch ein Tag für Sport, aber auf der Couch ist es doch heute auf jeden Fall viiieeeeel gemütlicher.“

Habe ich gestern leider nicht beherzigt. Und mich zum Sport geschleppt. In diesem Fall zu meinem Sportverein, der ein eigenes Fitness-Center hat und viele Trainer, die nur darauf lauern, einem einen neuen Trainingsplan aufzuschwatzen. Den neuen Trainingsplan habe ich am Samstag bekommen. Da wirkten die Übungen auch alle noch ganz putzig. Und ich dachte mir: „Ja, Trainer, pack noch ein Gewicht mehr drauf, ist doch alles ganz easy!“

Gestern Abend dachte ich das nicht mehr. Und als ich dann auf dem Pezziball lag und bei den Bauchmuskelübungen versucht habe, nicht vom Ball zu fallen, dachte ich nur noch: AUA!“

Den gleichen Gedanken hatte ich dann auch heute Morgen beim Aufstehen. Und jetzt sitze ich im Büro und versuche herauszufinden, welche Körperteile eigentlich nicht wehtun. Die Analyse ist nicht besonders leicht. Sogar beim Tippen fühle ich ein etwas unangenehmes Ziehen im Oberkörper.

Und ganz ehrlich: Ich verstehe wirklich nicht, warum manche Menschen von mir sagen, ich wäre wehleidig…Bin ich doch gar nicht. Ne, wirklich nicht….Auaaaa……………………………….

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Fit ist anders

Februar 11, 2009

Die nächsten fünf Minuten möchte ich mich einer meist unterschätzten Tätigkeit widmen: dem Jammern.

Seit 2003 laufe ich mehr oder weniger regelmäßig. Eine etwas längere Pause gab es nur 2006, weil ich es da so übertrieben hatte, dass ich an beiden Füßen ein Tarsaltunnel-Syndroms (wen es interessiert:  Mehr Infos hier)
bekommen habe. Nun gut, außer übertriebenem Training dürfte auch eine Fußfehlstellung mit Schuld sein. Aber da der Orthopäde vom Laufe nur weitgehend abgeraten, es aber nicht kategorisch verboten hat, laufe ich weiter. Macht einfach zu viel Spaß.

Heute Morgen plagte mich um 5 Uhr senile Bettflucht. Das ist: Man wacht auf, fühlt sich supergut und wach. Passiert mir um 5 Uhr normalerweise nicht. Als ich um 5:30h immer noch so wach war, beschloss ich, meine überschüssige Energie sinnvoll einzusetzen: Ich guckte auf das Thermometer, beschloss das PLUS 1,8 Grad kein Grund sind, nicht draußen Joggen zu gehen, packte meinen Körper dann in alles, was warm macht und lief los.

Da es mir für Wald noch zu dunkel war, bin ich auf der Straße geblieben. Unglaublich, wie viele Leute zu dieser nachtschlafenden Zeit schon unterwegs sind. Sogar am Rand von München.

Nach über einer halben Stunde (man soll es morgens ja nicht so übertreiben) war ich dann wieder zurück. Und fühlte mich immer noch fit.

Bis heute Mittag. Plötzlich fühlte ich da so einen latenten Schmerz in den Beinen, der Weg zur Kaffeeküche macht auch nicht wirklich Spaß. Und ich frage mich ernsthaft: Kann ich wirklich so unfit sein, dass ich so eine Art Mini-Muskelkater habe? Ich laufe 2-3 in der Woche, je nach Tagesform zwischen 5 bis 10 Kilometer, da kann ich doch unmöglich das bisschen Laufen von heute morgen spüren???

Und das Beste: Ich bin heute Abend zum Sport verabredet. Schon wieder! Für glaubhaft klingende Ausreden – bitte schnell – wäre ich wirklich dankbar!


Ich bin ein Held

Februar 8, 2009

Gestern bin ich freiwillig um 6.30h aufgestanden, nach Scheffau (Skigebiet am Wilden Kaiser) gefahren und durfte dort einen ganzen Skitag bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein erleben. Da hat es fast gar nichts ausgemacht, dass ich von 4 Skifahrern der Schlechteste, quasi also der 5. Ski am Skiträger war 😉

Vielleicht sollte ich mal mit echten Anfängern fahren. Es wäre bestimmt ein interessantes Gefühl, mal der beste auf der Piste zu sein… Aber ich werde zum Glück jedes Mal besser: Immerhin muss ich mir nicht mehr vor steileren Pisten heimlich Mut zuflüstern…

Weil ich gestern nachmittag leider feststellen musste, dass es mit meiner Fitness dann doch nicht so weit her ist, wie ich mir selbst immer einreden will, bin ich heute sogar noch freiwillig zum Sport gegangen. Jawohl! Ich bin nicht vom Laufband gekippt, obwohl die Farbe meines Kopfes relativ schnell eine bedrohlich rote Farbe angenommen hatte. Schließlich habe ich mir ja vorgenommen, in diesem Jahr einen Halbmarathon zu schaffen und das bedeutet: Laufen, laufen, laufen.

Vielleicht liest ja jemand mit, der mir Tipps geben kann, wie man die Geschwindigkeit beim Laufen erhöht, ohne dass der Puls dabei bedrohlich nach oben schnellt?


Skifahren unfallfrei

Januar 13, 2009

Eigentlich müsste die Überschrift ja heißen Jantarblog sagt „Hallo 2009“, aber das erscheint mir am 13. Januar dann doch irgendwie unpassend.

Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! Arbeitstechnisch ist 2009 auf jeden Fall hektisch gestartet, aber so langsam habe ich wieder Zeit, außerhalb der Arbeit ein paar Zeilen zu schreiben.

Und kann als erstes stolz berichten, dass ich schon einige meiner Vorsätze in die Tat umgesetzt habe. Ich habe in diesem Jahr bereits ganze 20 Minuten in meine Steuererklärung von 2006 gesteckt. Wenn ich in dem Tempo weitermache, schaffe ich die von 2008 sicher bis 2020…

Am Sonntag war ich Skifahren in Scheffau, einem Skigebiet in Österreich kurz hinter Kufstein. Nach den ganzen Horrormeldungen in den Medien war ich mir nicht ganz sicher, ob Skifahren überhaupt noch eine gute Idee ist. Denn wenn man den Berichten Glauben schenkt, scheint es kaum noch einen Tag ohne tödliche Unfälle zu geben. Dann erinnerte ich mich aber daran, dass ich ja auch ein Redakteur bin und Übertreiben und Paranoia verbreiten nun einmal zum Handwerk gehört und kann nur sagen, dass sich die Fahrt nach Scheffau wirklich gelohnt hat.

Ich habe es sogar geschafft – wie ich es mir für 2009 vorgenommen habe – auch bei steileren Pisten keine oder nur wenig Angst zu haben.  Das hatte den praktischen Vorteil, dass ich nicht ständig alle Kraft darauf verwenden musste, mir den kompletten Schwung beim Fahren zu nehmen. Das bedeutet nämlich nicht nur weniger Spaß beim Fahren, sondern gibt am nächsten Tag auch immer echt fiesen Muskelkater.

Ansonsten war alles, wie es beim Skifahren sein soll: Traumwetter mit strahlend blauem Himmel, weicher Schnee, keine fiesen Skiunfälle, kein Rettungshubschrauber, kein einziger Sturz oder Beinahe-Sturz, kaum Wartezeiten an den Liften und keine Staus auf der Autobahn.

Damit ist und bleibt das Skigebiet am Wilden Kaiser mein absolutes Lieblings-Skigebiet in der Nähe von München. Denn von München muss man nur eine gute Stunde Fahrtzeit einplanen und wird dann mit einem Traumpanorama und einem riesigen Skigebiet belohnt, in dem sich die Menschenmassen perfekt verlaufen.

Mehr Infos über Scheffau und das Skigebiet am Wilden Kaiser gibt es hier oder hier.

Am meinem Vorsatz geduldiger zu werden, muss ich wohl noch etwas arbeiten…


Garmin lernt schwimmen

November 4, 2008

Der Forerunner 305 von Garmin ist ein ideales Trainings-Tool für jeden Läufer: Das GPS-Gerät im Uhrformat zeigt die gelaufenen Kilometer und die Durchschnittsgeschwindigkeit misst den Puls und vieles mehr.

Und seit gestern habe ich dem Sport-Tool noch eine neue Funktion entlockt, die so geheim ist, dass sie noch nicht einmal im Handbuch steht: Garmin Forerunner kann schwimmen!

Wie ich das herausgefunden habe?

Laufschuhe anziehen, beim Blick auf den Wäschekorb feststellen, dass dieser geleert werden will, Wäsche schnell in einen Korb stopfen, rauslaufen, den Forerunner in der Eile fast vergessen und schnell noch auf die Wäsche schmeißen (so was vergisst man ja schließlich nicht!), in den Keller gehen, an irgendetwas Wichtiges denken,  Wäsche in die Waschmaschine werfen, anmachen, in den Trockenkeller gehen und Handtücher abhängen, wieder zurück zur Waschmaschine gehen um den Korb mitzunehmen, als sich plötzlich folgende Frage im Hirn manifestiert: WO ist der Forerunner?

Nun gut, die Frage war leicht beantwortet: Der dreht gerade gemütlich seine Runden in der Waschmaschine.

Also blieb nur: schnellstens die Waschmaschine wieder ausmachen, hysterisch über die eigenen Dummheit fluchen, Waschmaschine öffnen, klatschnasse Wäsche in den Korb schmeißen, Garmin suchen und erst nicht finden und dann war er plötzlich da:

Nass, unzerkratzt…und immer noch funktionstüchtig!

Liebe Kinder: Falls Ihr das hier lest, bitte nicht nachmachen! Papa und Mama werden das nämlich nicht lustig finden…

 


Star-Search mal anders

Juli 15, 2008

Jaja, ich weiß: Ich bin ein bisschen spät dran mit meiner Schelte über das Benefiz-Fußball-Spiel am Samstag in der Allianz-Arena, München, das unter dem Motto „Goal4Africa“ stand.

Aber momentan geht’s in der Arbeit hoch her und da bin ich dann irgendwann froh, wenn ich mal nicht vor dem PC hocken muss. Außerdem heißt es ja immer, man solle, bevor man Böses schreibt (gilt für Mails, Blogeinträge, Leserbriefe, Kündigungsbriefe – wenn schon 2 davon ignoriert worden sind – an E-Plus etc.) erst einmal eine Nacht darüber schlafen. Nun gut, bei mir wurden 3 Nächte daraus.

Also, ich habe jetzt 3 Nächste darüber geschlafen und finde das groß angekündigte Benefiz-Spiel eine Frechheit.

Auf der Webseite der Allianz-Arena lautete die Überschrift zu dem Spiel vollmundig:

Das Fußballfest des Jahres in der Allianz Arena!

Natürlich habe ich nicht daran geglaubt, dass alle angekündigten Top-Spieler, wie z.B.

  • Kaká
  • Ruud van Nistelrooy
  • Gianluigi Buffon
  • Ronaldo
  • Didier Drogba

auch wirklich auflaufen würden. Aber zumindest ein bis zwei bekannte Spieler wären nett gewesen. So war dann der Top-Star unter den Fußballern – neben Gattuso – auch schon Michael „Ich stolper etwas unbeholfen über den Rasen“ Ballack. na toll.

Da es viele clevere Menschen gibt, die durchschaut haben, dass die versprochenen Stars nur ein Fake waren, war das Stadion auch nur maximal halb voll, geschätzt so an die 30.000 Leute.

Richtige Stimmung wollte da nicht aufkommen.

Lustig: Niemand bekam den Anpfiff und das erste Tor mit (ich war gerade mit meinem Deluxe-Bier aus dem Plastikbecher beschäftigt. Bei 3,50 Euro für 0,4l Bier muss man wohl einfach von Deluxe-Bier sprechen).

Auch der Stadionsprecher gab das erste Tor erst Minuten später durch, was mich glauben lässt, dass er es auch nicht mitbekommen hat. Schießen lassen (verteigt wurde er nicht) haben Sie das Tor Nr. 1 übrigens von Nelson Mandels Enkel, der  kurz danach das Fußball-Feld wieder verlassen hat.

So schleppte sich das Spiel dann 2 Halbzeiten lang hin. Tor hier, Gegentor da. Highlights: Die Schokolade und das Popcorn, das mir von rechts und links angeboten wurden.

Ach ja: Einen Star gab es dann doch noch: Michael „Schumi“ Schumacher, der gar keine schlechte Figur machte und immerhin ein Tor schoss.


Warum ich nichts über Fußball schreibe

Juni 30, 2008

Ich vermute, dass heute in jedem 1,25. Blog etwas über Fußball geschrieben wird.

Deshalb habe ich beschlossen, nichts über das verlorene EM-Finale zu schreiben, denn es ist mit Sicherheit schon alles gesagt, was es zu sagen gab.

Außer: Europa-Meister der Herzen (habe ich heute ein paar Mal gelesen und frage mich wirklich, wer diese Phrase verbrochen hat) ist absolut gar nichts, ich hätte lieber mit Rumpel-Fußball gewonnen.

Morgen werde ich in der Arbeit auch einen Haufen Fehler machen und den ganzen Tag quälend langsam sein. Vielleicht werde ich so Mitarbeiter/Kollege der Herzen???