Stand-Up-Gedicht

März 25, 2011

Liebes Tagebuch,

irgendwie hätte ich nicht gedacht, dass die viele Arbeit mich mal am Schreiben hindern würde. Aber ich muss jetzt immer so viel Text absondern, dass mein Hirn buchstäblich leer gesaugt ist. Meine Texte müssen nämlich immer ziemlich positiv sein, denn wenn ich die Wahrheit über die Software, die mir so tagtäglich über den Weg läuft, schreiben würde, würde ich sicher ordentlich Dresche bekommen. Aber manche Software ist auch wirklich gut. Die installiere ich dann auf meinem Rechner und wundere mich, dass dieser immer langsamer wird…

Aber wenn ich mal erwachsen bin, möchte ich auf jeden Fall ein glücklicher, nichtstuender Arbeitsloser werden – oder so was ähnliches…Vielleicht werde ich auch einfach Chef. Da muss man nix tun und darf allen sagen, dass sie doof sind.

Aber das darf ich ja auch. Weiss ja schließlich keiner, wer ich bin 😉

Und weil ich gerade eine kleine Denkpause brauche, versuche ich mich mal an einem kleinen Stand-Up-Gedicht:

Das Jantar schwänzt die Arbeit –  gerade

kratzt sich hingebungsvoll die Wade

Und denkt, nicht-denkend vor sich hin

Wie schön, dass ich bin, wie ich bin

Denn wäre ich nicht ich geworden

Würd ich heut vielleicht Menschen morden

Oder würd iTunes innig lieben

Wie schön, dass ich verschont geblieben

So bleib ich lieber, was ich war:

Das misantroph- und philanthropische Jantar