Jantar geht jetzt mal ’ne Runde twittern

Dezember 6, 2013

Ich habe ja wirklich versucht, Twitter zu ignorieren. Hat gut funktioniert, aber das Blöde ist: Twitter interessiert sich wirklich null dafür, was ich denke! Also gebe ich jetzt meine Anti-Twitter-Haltung auf. Denn für einen Blog fehlt mir leider die Zeit, dabei habe ich doch soooo viel zu sagen…Ob das in 140 Zeichen passt, wird sich zeigen.

Für alle, die eine tägliche Dosis Genörgel nicht verpassen wollen: Ich bin jetzt hier zu finden: https://twitter.com/jantarblog


Twitteritis nervix

März 25, 2009

Dass ich nicht Twitter nicht mag und für absolut unnütz halte, habe ich ja schon mal erwähnt. Aber seit auch die VIPs dieser Welt (Demi Moore twittert zum Beispiel hier) das Zwitschern für sich entdeckt haben, wird Twitter echt zu einer Seuche. Einer Seuche, der sich ein Großteil meiner Mitmenschen wohl leider nicht mehr entziehen kann.
Statt mit schwarzen Beulen übersät, laufen sie nun mit ihren iPhones & Co. durch die Gegend. Und während mir in todlangweiligen Meetings nichts anderes übrig bleibt, als mit dem Kugelschreiber die viereckigen Kästchen meines Notizbuches auszumalen, sitzen die anderen mit ihren twitterfähigen mobilen Endgeräten neben mir und schreiben, was das Zeug hält.

Die textlichen Ergüsse sind dann wirklich lesenswert. Das geht von: „Heute Abend gibt es bei mit echt toskanische Bolognese“ über „Sitze gerade in einem todlangweiligen Meeting“ bis hin zu „@xxxx [hier steht irgendein Name] cool ey, find ich auch“. Um zu verstehen, worum es geht, müsste man dann auf den anderen Twitter-Feed gehen.
Und damit es nicht so aussieht, als wenn sie keine Fangemeinde haben, wird dann untereinander verlinkt. Das finde ich wirklich genial. Denn so kommt jeder auf gut und gerne 20 Follower (für Nicht-Twitter: „Anhänger“, also Leute, die dem Twitter-Feed angeblich regelmäßig folgen).
Auch wenn ich Twitter nicht mag: Twitter muss nicht per se was Schlechtes sein. Wenn interessante Menschen und einflussreiche Persönlichkeiten regelmäßig etwas über Ihre aktuellen Aktivitäten schreiben, kann das sogar ganz spannend sein. Aber wenn ganz normale Menschen darüber schreiben, was sie gerade essen, essen wollen, gegessen haben etc. dann ist das im höchsten Grade langweilig.
Und wenn es während eines Meetings die ganze Zeit leise neben mir klappert (100% geräuschlos scheint’s wohl nicht zu gehen) oder der Tisch wackelt, weil Person neben mir die eigenen Texte so wahnsinnig lustig findet, dann kann ich mir nur ins Reich des Misanthropen begeben. Ach ja, schlechte Laune ist doch auch was Schönes 🙂


Twitterst Du schon oder lebst Du noch?

Dezember 16, 2008

Spätestens, wenn mir jemand ungefragt seine Twitter-Adresse aufdrängeln will, weiß ich einmal mehr, was ich nicht mag: Twitter!

Twitter ist für mich ein Pseudonym für Cool-Sein-Wollen um jeden Preis und nerviges Zuspamen des Internets. Denn mal ehrlich: Glaubt wirklich jemand, ich würde mich dafür interessieren, dass er/sie sich gerade ein Spiegelei brät oder die Frisur schlecht sitzt?

Und viel informativer sind die meisten Nachrichten/Tweets ja leider nicht. Da ich aber auch niemandem verbieten will, zu twittern, habe ich mich mal auf die Suche gemacht, wie man Twitter optimal einsetzen kann und mir gleich ein paar Vorlagen ausgedacht:

1.) Der digitale Twitter

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2.) Der Psycho-Twitter

Ich werde verfolgt, ich werde verfolgt, ich werde verfolgt,…

3.) Der iTwitter

Apple ist geil, ich kaufe mir gleich ein MacBook pro, Apple ist geil, ich will die Weltherrschaft für Apple, yeah!

4.) Der Green-Twitter

Wer hat schon wieder meinen Öko-Wollpulli in den Trockner gesteckt??? Ooohhhh, jetzt schiebt sich eine Wolke vor meine Solarzelle…

5.) Der Baby-Twitter

Rabäääähhhh, Rabääähhh, Rabääääähhh,…..

6.) Der Studenten-Twitter

Peace, man.

7.) Der Chef-Twitter

Frau Krause? Frau Krause, wo stecken Sie denn schon wieder? Schreiben Sie mir mal 140 Zeichen, ich brauche dafür mindestens 5 Minuten…

8.) Der Hartz-4-Twitter

Wird von 140 Zeichen auf 100 Zeichen gekürzt.

9.) Der Tisty-Twitter

Wollte nicht mehr länger eine Bar in einem Tarantino-Film sein.

Vielleicht mag ich auch Twitter deshalb nicht, weil der Großteil der Twitter-Nutzer nur über langweilige Sachen schreibt. Aber wie soll man auch etwas erleben, wenn man permanent vor dem Rechner hockt?