Urlaubsende

Juli 26, 2010

So richtig lange Urlaub hat man im Leben ja selten. Eigentlich meist nur dann, wenn man als glücklicher Uni-Absolvent beschließt, dass die Arbeitswelt auch noch ein paar Monate ohne einen auskommen kann (was ich leider verpasst habe) oder wenn man arbeitslos wird – aber dann ist es eigentlich kein Urlaub und wenig entspannend.

Man kann aber auch zu einem etwas längeren Urlaub kommen. Zum Beispiel dann, wenn man nach zehn Arbeitsjahren feststellt, dass eine Festanstellung zwar manche Vorteile hat (z.B. pünktlich Geld auf dem Konto), aber die Nachteile (z.B. schlimmer Chef) nicht aufwiegen kann.

Und so habe ich die letzten Wochen mit diversen Gängen, Terminen, Steuerberater-Besuchen, Bürokratismus-Wahn verbracht und mache mich ab nächster Woche selbstständig. Ich bleibe natürlich im Medien-Bereich. Und damit ich auch in Zukunft nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen muss, bleibe ich vorerst auch Jantar.

Ich kann feststellen, dass ich mich nach ungefähr 6 Wochen Urlaub fast entspannt fühle 😉 Trotzdem bin ich froh, dass ich jetzt bis zur ersten Steuer-Meldung frei von Bürokratismus bin.  Ich habe zwar noch keine Ahnung, wie das funktionieren wird, aber ich hoffe, dass mein Steuerberater sich da besser auskennt…

Und jetzt genieße ich die letzten Tage meines „Vagabundenlebens“ und ab nächster Woche geht es dann wieder richtig los 🙂

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